Die Uhrzeiten sind in der Regel: 17 und 20 Uhr (bitte sicherheitshalber vorher auf der Kinoseite nachschauen). Alle Filme laufen im CinePlanet5 Bad Segeberg.
Neben diesem wöchentlichen Filmkunsttag gibt es einzelne Filme, die auch länger laufen, oder besondere Aktionen an anderen Tagen.
Drama
Regie: Anders Thomas Jensen
mit: Mads Mikkelsen (Manfred) · Nikolaj Lie Kaas (Anker) · Sofie Gråbøl (Margrethe) · Lars Brygmann (Lothar) · Søren Malling (Werner)
Dänemark/Schweden 2025 | 116 Minuten | ab 16
Nach fünfzehn Jahren hinter Gittern kehrt ein Mann zu seinem Bruder zurück, der als einziger weiß, wo die Beute aus einem Raubüberfall versteckt ist. Doch der Bruder ist psychisch stark gehandicapt und kann sich nur noch bruchstückhaft erinnern. Um seinem Gedächtnis auf die Sprünge zu helfen, suchen sie nahe ihrem Elternhaus im Wald nach dem Schatz, wo sie es auch mit einer Reihe anderer gestörter Persönlichkeiten zu tun bekommen. Der zwischen Tragik und Situationskomik in vielen Nuancen schillernde Film geizt nicht mit expliziter Gewalt, lässt hinter dem Wahnwitz der Figuren aber immer wieder deren emotionale Traumatisierungen in der Kindheit aufscheinen. Allen blutigen Knalleffekten zum Trotz geht es um eine ernste Auseinandersetzung mit Themen wie Identität und Anderssein. - Ab 16.
Drama
Regie: Joachim Trier
mit: Renate Reinsve (Nora Borg) · Inga Ibsdotter Lilleaas (Agnes Borg Pettersen) · Stellan Skarsgård (Gustav Borg) · Elle Fanning (Rachel Kemp) · Anders Danielsen Lie (Jakob)
Norwegen/Dänemark/Schweden/Deutschland/Frankreich 2025 | 133 Minuten | ab 12
Nach dem Tod ihrer Mutter müssen sich zwei Schwestern mit ihrem lange abwesenden Vater, einem Filmregisseur, arrangieren, der nach der Beerdigung plötzlich auftaucht. Der möchte seine ältere Tochter für die Hauptrolle in einem autobiografischen Film gewinnen. Als diese ablehnt, engagiert er eine Hollywood-Schauspielerin an ihrer Stelle. Der Film verwebt Trauer und Familienkonflikt zu einem vielschichtigen Drama, in dem Realität, Theater und Film immer wieder ineinander übergehen. Durch Spiegelungen, scheinbar authentische Räume und trickreiche Perspektiven wird das Thema der Echtheit radikal infrage gestellt. Ein raffiniert gebautes Spiel über die therapeutischen Zuschreibungen von Kunst, deren manipulative, aber schöpferische Kraft Wahrhaftigkeit eher erschafft als abbildet und gerade darin tröstet. - Sehenswert ab 14.