LINSE - Lichtspielkunst in Segeberg

Das Programm

Alle Filme laufen im CinePlanet5, Oldesloer Straße 34, Bad Segeberg (Tel.: 04551-7100).
Di 21. Juli, 17 und 20 Uhr
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Ticket ins Leben

Romantische Komödie

Regie: Jean-Pierre Améris

mit: Gérard Darmon (Antoine Toussaint) · Valérie Lemercier (Victoire) · Patrick Timsit (Claude) · Alice de Lencquesaing (Constance) · Aurélien Cavagna (Baptiste)

Frankreich 2025 | 91 Minuten | ab 6

Ein alternder Sänger mit gesundheitlichen Problemen reist in die Schweiz, wo er sein Leben durch assistierten Suizid beenden lassen will. Auf der Fahrt wird er im Zug von einer redseligen Frau in Beschlag genommen, die ihm auch nach der Ankunft weiter an seine Fersen heftet. Als sie hinter sein Geheimnis kommt, setzt sie alles daran, sein Vorhaben zu verhindern. Klassische Romantikkomödien-Strukturen verbinden sich in dem Film mit dem Ernst von Themen wie Krankheit und Einsamkeit zu einer überzeugenden Mischung. Neben unterhaltsamem Wortwitz und Slapstick setzt er auf eine lebensbejahende Grundhaltung, die auch für anrührende Momente sorgt. - Ab 14.

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Di 28. Juli, 17 und 20 Uhr
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Couscous und Geheimnisse

Komödie

Regie: Amine Adjina

mit: Younès Boucif (Mehdi) · Clara Bretheau (Léa) · Hiam Abbass (Souhila) · Gustave Kervern (Bernard) · Laurent Stocker (Christophe)

Frankreich 2025 | 104 Minuten | ab 6

Ein algerisch-stämmiger Koch träumt von einem eigenen Restaurant mit seiner französischen Freundin in Lyon, verschweigt seiner traditionsbewussten Mutter jedoch die Beziehung. Dadurch verstrickt er sich immer tiefer in Ausreden und Notlösungen und nimmt schließlich den Vorschlag einer Barbesitzerin an, gegen Geld vor seiner Freundin seine Mutter zu verkörpern. Eine Komödie über familiäre Erwartungen, kulturelle Identität und den schwierigen Spagat zwischen Herkunft und selbstbestimmtem Leben. Wirklich neue Facetten gewinnt der Film dem bekannten Culture-Clash-Motiv zwar nicht ab, die kulinarische Ebene und einige temperamentvolle Ausreißer bringen aber Schwung in die Story. - Ab 14.

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Di 4. August, 17 und 20 Uhr
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Ingeborg Bachmann - Jemand, der einmal ich war

Dokumentarfilm

Regie: Regina Schilling

mit: Sandra Hüller (Ingeborg Bachmann)

Deutschland/Österreich 2026 | 95 Minuten | ab 6

Eine dokumentarische Annäherung an die österreichische Schriftstellerin Ingeborg Bachmann (1926-1973) verbindet originale Bild- und Tonaufnahmen mit einem experimentierfreudigen Zugriff der Schauspielerin Sandra Hüller auf die Autorin. Von der Kindheit über den Aufstieg zum Star der „Gruppe 47“ und Beziehungen mit berühmten Männern wie Paul Celan und Max Frisch werden wichtige Aspekte von Bachmanns Leben angespielt und ihre literarische Bedeutung gewürdigt sowie ihre zerrissene Persönlichkeit angesprochen. Der gewählte Ansatz ist durchaus produktiv, was neben originellen Montage-Ideen vor allem Sandra Hüllers Sprechkunst zu danken ist, neue Erkenntnisse über Bachmann bietet der Film allerdings eher nicht. - Ab 14.

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Di 11. August, 17 und 20 Uhr
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Virginia Woolf's Night & Day

Drama

Regie: Tina Gharavi

mit: Haley Bennett (Katharine Hilbery) · Elyas M'Barek (Ralph Denham) · Lily Allen (Mary Datchet) · Timothy Spall (Mr. Hilbery) · Jennifer Saunders (Mrs. Hilbery)

Deutschland/Großbritannien/Irland 2025 | 95 Minuten | ab 6

Anfang des 20. Jahrhunderts will eine junge Britin aus gutem Hause sich nicht den elterlichen Wünschen nach einer Heirat fügen, sondern strebt ein Mathematikstudium in Cambridge an. Um Zutritt zu einer astronomischen Gesellschaft zu erhalten, verkleidet sie sich sogar als Mann, macht aber eine ernüchternde Erfahrung. Unterstützung in ihrem Freiheitswunsch findet sie jedoch bei ihrem Cousin und einem eingewanderten Sekretär. Eine freie Verfilmung des gleichnamigen Romans von Virginia Woolf, die andere Akzente setzt und durch Einbezug von Vorstellungen des 21. Jahrhunderts eine anachronistische Modernität einfließen lässt. Diese reibt sich immer wieder mit den inhaltlichen Vorgaben, abgesehen von einigen flachen Charakteren fällt der Film aber intelligent und mitreißend aus. - Ab 14.

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Di 25. August, 17 und 20 Uhr
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H wie Habicht

Drama

Regie: Philippa Lowthorpe

mit: Claire Foy (Helen Macdonald) · Brendan Gleeson (Alisdair Macdonald) · Angus Cooper · Sam Spruell (Stuart) · Josh Dylan (James)

Großbritannien/USA/Singapur 2025 | 120 Minuten | ab 6

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Di 1. September, 17 und 20 Uhr
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Die Camino-Therapie - Finde deinen Weg

Drama

Regie: Yann Samuell

mit: Alexandra Lamy (Fred) · Julien Le Berre (Adam) · Eric Métayer (Paul) · Mélanie Doutey (Nadège) · Cyril Gueï (Freds Mann)

Frankreich/Belgien 2026 | 114 Minuten | ab 12

Eine Lehrerin, die suspendiert wurde, weil sie einen Schüler geschlagen hat, lässt sich auf ein Resozialisierungsprojekt ein. Sie begleitet einen straffällig gewordenen Jugendlichen bei einer Wanderung auf dem Jakobsweg. Mit dieser pädagogischen Maßnahme soll er Disziplin lernen und seine Probleme bewältigen. Zunächst aber kommt es zwischen den beiden ständig zu Streit. Der unterhaltsame Film orientiert sich an den Regeln des Genres, vermeidet aber Klischees und oszilliert zwischen Buddy-Movie und Selbstfindungsdrama. Neben den überzeugenden Hauptdarstellern beeindruckt der Film durch die Landschaften des Pilgerwegs. Zudem sind authentische Erfahrungen von Jugendlichen ins Drehbuch eingeflossen, die solche „Übergangswanderungen“ absolviert haben. - Ab 14.

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Di 8. September, 17 und 20 Uhr
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Hallo Betty

Komödie

Regie: Pierre Monnard

mit: Sarah Spale (Emmi Creola) · Martin Vischer (Ernst Creola) · Rabea Egg (Maxi Bossert) · Ueli Jäggi (Mr. Jäggi) · Cyril Metzger (Jean Claude Aeby)

Schweiz 2025 | 112 Minuten | ab 6

1956 erschafft die Texterin Emmi Creola, die bei einer Schweizer Werbefirma arbeitet, die Kunstfigur Betty Bossi, eine angebliche Köchin und Ratgeberin. Damit wird sie unerwartet zum Vorbild für viele Frauen, muss aber lernen, sich beruflich und auch privat durchzusetzen, da Vorgesetzte und Ehemann dem konservativen Geist der Zeit verhaftet sind. Der auf wahren Begebenheiten beruhende Historienfilm verbindet Emanzipationsgeschichte, Ehedrama und nostalgischen Charme zu einer mitunter etwas gefälligen Mischung. Dennoch überzeugt er als unterhaltsame Hommage an eine Frau, die ein konservatives System von innen heraus modernisierte. - Ab 14.

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