LINSE - Lichtspielkunst in Segeberg

Filmkunst
in Bad Segeberg

Dienstag ist Filmkunsttag

Die Uhrzeiten sind in der Regel: 17 und 20 Uhr (bitte sicherheitshalber vorher auf der Kinoseite nachschauen). Alle Filme laufen im CinePlanet5 Bad Segeberg.

Neben diesem wöchentlichen Filmkunsttag gibt es einzelne Filme, die auch länger laufen, oder besondere Aktionen an anderen Tagen.

Der aktuelle Film

So 13. September 14:30 Uhr
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Flow

Animationsfilm

Regie: Gints Zilbalodis

Lettland 2024

In Kooperation mit der Kulturakademie Segeberg, VJKA und der Gemeinde Latendorf im Rahmen der "SE-Kulturtage"

Ort: Mühlenberghaus, Hauptstraße 39, 24598 Latendorf

Der Film wurde 2025 mit dem Oscar als bester Animationsfilm
ausgezeichnet. Im Jahre 2024 lief er als Eröffnungsfilm der Nordischen
Filmtage in Lübeck.

Eine schwarze Katze kann sich mit einigen anderen Tieren auf einem Segelboot vor einer alles überschwemmenden Flut in Sicherheit bringen. Sie sehen sich enormen Herausforderungen gegenüber, die nur durch Kompromisse und Teamwork gemeistert werden können. Die Geschichte weckt viele Assoziationen von der Klimakrise über Flüchtlingsboote bis zur biblischen Geschichte der Arche Noah. Der atemberaubende Film verzichtet auf Sprache, umgeht eine Vermenschlichung der Tiere und handelt parabelhaft vom Miteinander und einer gelingenden Gemeinschaft. Seine eindrückliche Botschaft wird in betörenden Bildern voller geheimnisvoller Landschaften transportiert. Nur bei der Animation der Tiere, die teils allzu grob gestaltet sind, spürt man die beschränkten Produktionsbedingungen. In inhaltlicher und dramaturgischer Hinsicht weist der Film weit in die Zukunft. - Sehenswert

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Di 15. September, 17 und 20 Uhr
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Der Regenmeister

Komödie

Regie: Hannes Holm

mit: Robert Gustafsson (Ingmar) · Emelia Sallhag (Erika) · Jonas Karlsson (Rolf Burman) · Simon Gregor Carlsson (Daniel) · Enzo Blad Nielsen (Elis)

Schweden 2025 | 109 Minuten | ab 0

Während in Südschweden eine unerträgliche Hitzewelle herrscht und das Trinkwasser knapp wird, entdeckt ein griesgrämiger Witwer in seinem Garten einen geheimnisvollen Wasserhahn. Dreht er diesen auf, beginnt es unerklärlicherweise zu regnen. Da die Bürgermeisterin der nahen Stadt Kalmar die Wasserkrise schnellstens lösen will, ergreift sie die Chance, ein Geschäft mit dem grantigen alten Mann zu machen. Eine nur leidlich unterhaltsame Komödie, die ihre fantastische Prämisse nicht etwa als Warnung vor dem Klimawandel versteht, sondern als Katalysator für den Neustart eines alten, verbitterten Mannes nutzt. Der Witz kocht auf Sparflamme, dem Film fehlen satirische Schärfe und dramatische Höhepunkte. - Ab 14.

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Di 22. September, 17 und 20 Uhr
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Im Spiegel meiner Mutter

Drama

Regie: Jutta Brückner

mit: Corinna Harfouch (Ursula Scheuner) · Carla Juri (Melanie Splitter) · Hildegard Schmahl (Hildegard Scheuner) · Nina Kunzendorf (Sylvia Blockmann) · Samuel Finzi (Bogumil Frindner)

Deutschland 2026 | 95 Minuten | ab 12

Eine Archäologin hat bei Ausgrabungen im Moor eine mumifizierte Frauenleiche entdeckt, die sie weiter untersuchen will, wobei sie nur eine neue, junge Assistentin ins Vertrauen zieht. Zugleich ringt die Wissenschaftlerin mit der Erinnerung an ihre gerade erst verstorbene Mutter. In einer Mischung aus Psychodrama, Wissenschaftskrimi und Mystery knüpft die Filmemacherin Jutta Brückner an frühere Werke über die Komplexität von Mutter-Tochter-Beziehungen an und leuchtet ein schwieriges Verhältnis mit Abgründen und Vorwürfen aus. Symbolisch stark aufgeladen, entziehen sich Bilder und Erzählung der Eindeutigkeit und entgehen mit inszenatorischer Lust und hervorragenden Darstellerinnen einer allzu expliziten Ausformulierung der Seelenlagen. - Sehenswert ab 16.

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