LINSE - Lichtspielkunst in Segeberg

Filmkunst
in Bad Segeberg

Sonntag, 1.Februar 11 Uhr
LINSE Neujahrsempfang mit Film »Miroirs No. 3«

Herzliche Einladung an alle.

Infos zum Film.

Dienstag ist Filmkunsttag

Die Uhrzeiten sind in der Regel: 17 und 20 Uhr (bitte sicherheitshalber vorher auf der Kinoseite nachschauen). Alle Filme laufen im CinePlanet5 Bad Segeberg.

Neben diesem wöchentlichen Filmkunsttag gibt es einzelne Filme, die auch länger laufen, oder besondere Aktionen an anderen Tagen.

Der aktuelle Film

Di 27. Januar, 17 und 20 Uhr
3.webp

Dann passiert das Leben

Drama

Regie: Neele Leana Vollmar

mit: Anke Engelke (Rita) · Ulrich Tukur (Hans) · Lukas Rüppel (Tom) · Maria Hofstätter (Gitti) · Markus Hering (Edwin)

Deutschland 2025 | 123 Minuten | ab 6

Die Ehefrau eines Schuldirektors fühlt sich durch den bevorstehenden Ruhestand ihres Mannes bedroht. Nach 35 gemeinsamen Jahren ist ihre Beziehung längst in kalter Routine erstarrt. Das Drama seziert das Leben dieses Paars mit lakonischer Präzision. Dialoge und Situationen sind anfangs von leiser Komik, doch schon bald mehren sich düstere Vorzeichen. Ein tragischer Unfall stülpt dann allzu bemüht Dramatik über die Tristesse. Ein Kammerspiel im Zwischenreich von Vertrautheit und Entfremdung, das von zwei aneinander gebundenen Menschen und deren verbliebenen Möglichkeiten erzählt. - Ab 16.

Ausführliche Kritik ...

So 1. Februar 11 Uhr
miroirs-no3-plakat.webp

Neujahrsempfang mit Film:
Miroirs No. 3

Drama

Regie: Christian Petzold

mit: Paula Beer (Laura) · Barbara Auer (Betty) · Matthias Brandt (Richard) · Enno Trebs (Max) · Philip Froissant (Jakob)

Deutschland 2025 | 86 Minuten | ab 12

Ein Autounfall im Berliner Umland, bei dem ihr Freund stirbt, führt eine junge Klavierstudentin ins Haus einer fremden Frau, die sie mit mütterlicher Fürsorge umgibt. In der Rolle einer Tochter findet sie neue Kraft, und auch die ältere Frau, die von einem schweren Verlust gezeichnet ist, erwacht zu neuem Leben, was ihre zerrüttete Familie wieder zusammenwachsen lässt. Doch die Illusion ist nur von kurzer Dauer. Der mit großer Sensibilität fotografierte Film erzählt eine spätsommerliche Heilungsgeschichte, leicht und ohne konzeptuellen Überbau. Ganz will der Film seinem Mosaik auftauender Gefühle aber doch nicht trauen, sodass vieles sowohl durch Blicke als auch durch Worte angedeutet und damit gedoppelt. - Ab 14.

Ausführliche Kritik ...

Di 3. Februar, 17 und 20 Uhr
4.webp

Stiller

Drama

Regie: Stefan Haupt

mit: Albrecht Schuch (James Larkin White) · Paula Beer (Julika Stiller-Tschudy) · Max Simonischek (Staatsanwalt Rolf Rehberg) · Marie Leuenberger (Sibylle Rehberg) · Stefan Kurt (Verteidiger Bohnenblust)

Schweiz/Deutschland 2024 | 99 Minuten | ab 12

In den 1950er-Jahren wird ein US-Amerikaner bei einer Reise in die Schweiz festgenommen. Zeugen meinen in ihm einen sieben Jahre zuvor verschwundenen Bildhauer wiederzuerkennen, der in eine Politaffäre verwickelt war, doch der Mann streitet alles ab. Staatsanwalt und Pflichtverteidiger versuchen die Sache zu klären, doch selbst Frau und Freunde des Verschwundenen können die Identität des Festgenommenen nicht beschwören. Die Adaption des gleichnamigen Romans von Max Frisch strafft die Vorlage geschickt und kreist auf zwei Zeitebenen um schillernde, nicht endgültig festgeschriebene Identitäten. Die Inszenierung arbeitet Geist und Kolorit der Zeit sorgsam heraus und kann sich auf hervorragende Darsteller verlassen. - Ab 14.

Ausführliche Kritik ...

Do 5. Februar 19:30 Uhr
ich-sterbe-kommst-du-plakat.webp

Mit Filmgespräch:
Ich sterbe, kommst du?

Drama

Anschließend: Filmgespräch mit Elke Hoffmann, Hospizverein Segeberg e.V. und Karsten Wendt, Hospiz Lebensweg, Bad Oldesloe

Regie: Benjamin Kramme

mit: Jennifer Sabel (Nadine) · Barbara Philipp (Renate) · Hildegard Schroedter (Marion) · Carlos Moselewski · Axel Werner

Deutschland 2025 | 97 Minuten | ab 12

Eine unheilbar an Brustkrebs erkrankte Frau zieht in ein Hospiz, um dort ihre letzten Tage zu verbringen. Während sich ihre Familie – auch ihr kleiner Sohn – zunehmend von ihr zurückzieht, erlebt sie in Begegnungen mit Pflegerinnen und Mitbewohnern kurze Momente des Trosts. Der Film schildert schnörkellos den langsamen, unausweichlichen Prozess des Sterbens, mit all seiner sozialen Isolation und den psychischen Herausforderungen. Zugleich fängt er den Alltag einer mit großem Feingefühl arbeitenden Einrichtung ein. Trotz einer teils lockeren Dramaturgie überzeugt er durch seinen präzisen Blick und nähert sich der Ungeheuerlichkeit der eigenen Vergänglichkeit unsentimental und authentisch. - Sehenswert ab 14.

Ausführliche Kritik ...